Joli Haller

Erster Bürgermeister Markt Bodenmais

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Ein Haus für die Bodenmaiser – INNEN STATT AUSSEN

Die Strategiegruppe “Innenentwicklung” gab in der Bürgerversammlung einen Bericht ab

Strategiegruppe “Innenentwicklung” heißt die Gruppe, die sich in Bodenmais für die Belebung des Ortskerns einsetzt. (…) “Erfolgreiche Orte bauen keinen Einkaufsmarkt mehr auf die grüne Wiese”, stellte Bürgermeister Joachim Haller fest, “denn Innenverdichtung ist angesagt – gegen Leerstand.”

(…) Als erste Maßnahme wurde der Wochenmarkt vom Hüttenparkplatz auf den Marktplatz verlegt. Eine farbig bemalte Treppe zur Schule, das Freischneiden von Sträuchern und Bäumen für bessere Sicht, größere Beschilderungen, kostenfreier Schulparkplatz, Verschieben des Wertstoffcontainer, Ideen, wie Fußwege besser gefunden werden können (…)

Ein Großprojekt steht noch an: die Verlegung der Tourist-Info auf den Marktplatz. “Die Gemeinde steht in der Verpflichtung, diesen mutigen Schritt zu machen”, sagte Bürgermeister Haller zu diesem Vorhaben. Dafür bedürfe es aber einer Strategie und eines Plans. Den Grundsatzbeschluss für die Verlegung hat der Marktgemeinderat bereits gefasst. “Dann kann auch der langersehnte Pavillon mit Bestuhlung entstehen”, blickte der Bürgermeister in die Zukunft.

Das “Haus des Marktes Bodenmais”, das ebenfalls geplant ist, soll Heimstatt für verschiedene Gruppen sein, in diesem Gebäude soll das Leben pulsieren, sollen sich die Menschen aller Altersschichten begegnen. (…)

“Wichtig ist, wir müssen dran bleiben”, gaben Bürgermeister Joachim Haller und Sprecherin Eva Rossberger als Parole aus. Als nächste Maßnahmen im kommenden Jahr gibt es weitere Exkursionen zur Findung von Ideen, Vorarbeiten für Ausschreibungen an Fachfirmen, weitere Gespräche mit Hauseigentümern, um eventuell auch interessierte Menschen zusammenzubringen. Man will Kontakt mit den Förderstellen aufnehmen, um zu eruieren, welche Förderungen es für Fassadengestaltung, Beleuchtungsverbesserungen und Baumaßnahmen gibt.

HIER ZUR BERICHTERSTATTUNG IN DER PNP

Großes Interesse an der Gemeindepolitik

Gut besuchte Bürgerversammlung – Viel Informatives von Bürgermeister Joachim Haller – Umbau der Joska-Kreuzung geht im August 2020 weiter

“Wir haben uns Einiges an finanziellen Mitteln freigeschaufelt”, meinte der Bürgermeister, was die Straßenbau- und Asphaltierungsmaßnahmen anbelangte. Auch die Schuldenentwicklung des Marktes Bodenmais ist positiv. So kalkuliert die Kommune mit 3,2 Millionen Euro an gesamten Verbindlichkeiten, pro Einwohner sind das 926 Euro. (…)

“Es geht permanent nach oben”, durchleuchtete der Bürgermeister das Haushaltsvolumen. Den größten Batzen nimmt der Markt Bodenmais laut der Jahresrechnung 2018 durch Kurbeitrag (1,8 Millionen Euro), Gewerbesteuer (1,9 Millionen Euro), Fremdenverkehrsbeitrag (1,3 Millionen Euro) und Einkommensteuer (1,4 Millionen Euro) ein. “Die Gemeinde muss kostendeckend arbeiten”, betonte Bürgermeister Joachim Haller, weswegen es nach drei Jahren wieder zu einer Neukalkulation der Wasser- und Abwassergebühr komme. Bei den Ausgaben schlagen am Erheblichsten die Tourismusförderung (2,1 Millionen Euro), die Personalkosten (1,8 Millionen Euro) und die Kreisumlage (1,6 Millionen Euro) zu Buche. “Wir haben uns in den Finanzen konsolidiert, aber der Kreis fordert seinen Obolus”. 136000 Euro an Defizit hatte Bodenmais beim Langlaufzentrum Bretterschachten. Allein der Unterhalt der Loipen verschlingt viel Geld. Dennoch ist nach Ansicht des Bürgermeisters der Tourismus Schlüssel dafür, “dass solche Stätten aufrechterhalten werden”. Defizitär mit 871318 Euro wirken sich auch Bäder und Sauna aus, zu 80 Prozent kann dies jedoch in den Kurbeitrag eingerechnet werden. “So manche Stadt kann sich kein Freibad mehr leisten”, gab der Rathauschef zu bedenken und ergänzte: “Unsere Gäste zahlen unser Bad”.(…)

Als künftiges Projekt von “Stadtumbau West” ging er auf die Neugestaltung der Kreuzungsbereichs Kötztinger Straße – Waldglashüttenstraße (Joska-Kreuzung Bauabschnitt II) ein. Die Kosten dafür belaufen sich auf 842000 Euro, der Baubeginn soll im August/September 2020 erfolgen. Mehrere Projekte hat der Markt Bodenmais gemeinsam mit den Gemeinden Arnbruck, Drachselsried und Langdorf als ILE Zellertal geschultert: Gemeinsame EDV, Musikalische Radlroas, Medizinisches Versorgungskonzept. Das Wesentlichste war sicherlich das Wanderwegekonzept mit Entwicklung eines einheitlichen Beschilderungssystems. (…)

Hier der Link zur Berichterstattung der PNP

 

Aus Glas und Stahl: Das Tor zur Ortsgeschichte

Es stellt die Geschichte von Bodenmais dar: Seit wenigen Wochen schmückt ein 2,86 Meter hohes Glastor die Joska-Kreuzung im Zentrum von Bodenmais. Das vom Frauenauer Ronald Fischer geschaffene Kunstwerk sei die künstlerische Umsetzung des Bodenmaiser Slogans “Vom Bergbaudorf zum Ferienort Nr. 1 im Bayerischen Wald”, wie der Künstler erklärt.

“Das Objekt stellt den Eingang eines Bergwerks dar und ist gleichzeitig Symbol für die Weltoffenheit und Gastfreundschaft der Marktgemeinde”, sagt Fischer. Da auch Glas eng mit der Geschichte von Bodenmais verbunden ist, hat er sich für dieses Material entschieden.

Link zur Berichterstattung im Bayerwaldboten

Bayerische Klimawoche – wie die BaySF den Bodenmaisern einheizt

Große Augen bekam die Besuchergruppe der JU, FU und CSU vom Ortsverband Bodenmais und in den umliegenden Gemeinden, als die Referenten das umfassende Zahlenwerk präsentierten.

Holz als bedeutendster erneuerbarer Energieträge in Bayern mit einer beeindruckender und beispielhafter Ökobilanz. „Die Neuentdeckung des Energieholzes aus bewirtschafteten Wäldern tut mehr für den Klimaschutz als dies stillgelegte, unbewirtschaftete Wälder tun können.“ Staatsminister a.D. Helmut Brunner betonte dies in seiner Begrüßung und stellte die Zukunftsfähigkeit der Wälder in den Focus.

Als stellvertretende Betriebsleiterin stellte Claudia-Christin Krüger den Forstbetrieb Bodenmais vor: von Mitterfeld bis Grafenau und von der Isar bis zum Arber – der Forstbetrieb Bodenmais erstreckt sich über 9 Reviere und über eine Gesamtfläche von rd 17.000 Hektar.

Mit 500 Hektar Naturschutzgebieten und 4.100 Hektar FFH-Flächen wird das Thema Naturschutz groß geschrieben. An diesem Abend war aber der Energieträger Holz im Fokus und so konnte sie zusammen mit dem Bereichsleiter Immobilien Reinhard Strobl auch hier die Leistung der BaySF im Kurort präsentieren: Holz als Brennholz zu verheizen kann wohl als die älteste Verwendung von Holz gelten. Weltweit steht die Nutzung des Waldes als Lieferant von Brennholz immer noch an erster Stelle. Holz als Energieträger in den verschiedenen Formen erlebt eine Renaissance. Biomasse ist in Bayern nach der Wasserkraft der wichtigste regenerative Energieträger. Holz stellt dabei den mit Abstand wichtigsten Biobrennstoff dar. Die Verbrennung von Holz als Brennholz in Form von Hackschnitzel läuft im Gegensatz zu der von Öl, Gas und Kohle in einem CO2- neutralen Kreislauf. Das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid wird vom nachwachsenden Wald wieder aufgenommen, wenn auch dieser richtig bewirtschaftet wird.

Das da ganz nebenbei auch die gesamte Wertschöpfung in der Region bleibt und die Arbeitsplätze vor Ort sichert, konnte auch technischer Betriebsleiter Klaus de Vigneux bestätigen. Er kümmert sich mit seinen Mitarbeitern um den reibungslosen Ablauf, Wartung und die Technik im Heizwerk. Das ganze Jahr hindurch wird mit Biomasse der Kessel versorgt, die angeschlossene Notversorgung mit einer Ölheizung wird nur bei der Kesselrevision benötigt. Schon auch mit Stolz berichtet von de Vigneux von den neuen Pumpen und den neuen Leitungen, um auch den Campingplatz mit Wärme zu versorgen.

Das Bekenntnis der BaySF zum Standort Bodenmais zeigt sich auch in der Erweiterung der bestehenden Anlagen – obwohl die Gesellschafter mit den betriebswirtschaftlichen Zahlen nicht ganz zufrieden sind werden derzeit rd. 750.000 € in den  Neubau einer weiteren Wärmeleitung mit einer zusätzlichen Länge von 1,4 km von der Waldenergie Bodenmais investiert. Und dies trotz der immer noch niedrigen Preise für fossile Brennstoffe. Mit dem Anschluss des Wohnmobil- und Campingplatzes, der unteren Bahnhofstraße bis Feuerwehrhaus und der Regener Straße beträgt das Leitungsnetz dann rd 9 km. Mit diesem Ausbau wird die gesamte Wärmeabgabe um etwa 15% erhöht und somit werden rd. 1,3 Mio Liter Heizöl in den Bodenmais Hotels, Betrieben, Bädern und Wohnhäusern nicht verbrannt, da am breit gefächerten Leitungsnetz der Waldenergie Bodenmais GmbH hängen. Die 100% Tochter der BaySF spart so etwa 3500 Tonnen CO2 ein.

Krüger zog einen Vergleich zu den Flugreisen um den Zuhörern diese Zahlen zu visualisieren: die CO2 – Ersparnis entspricht der stattliche Anzahl von über 20.000 Flügen von München nach Hamburg.

Die Versorgung der Bodenmaiser Einrichtungen wie VitalZentrum, Hallen- und Freibad für die Gäste und der vielen angeschlossenen Hotels, Klinik und Pensionen mit klimafreundlicher Energie sollte auch an den Gast getragen werden.

Dieses Fazit dieses Abends lag dem Bereichsleiter Strobl besonders am Herzen.

„Für nahezu alle Bereiche die die Bodenmaiser „draussen vor der Türe machen,“ ist die BaySF als wichtiger Partner an unserer Seite. Dass wir uns beim Wandern oder Mountainbiken durch ihre Wälder bewegen ist allen klar – was aber hier im Bereich des aktiven Umweltschutzes geleistet wird ist eher der umscheinbar. Die Darstellung der Nachhaltigkeit in der Waldbewirtschaftung, in der Energiegewinnung und der CO2-Fußabdruck wird auch im Tourismusmarketing eine immer wichtiger werdende Rolle spielen“, betonte Bgm. Joli Haller und bedankte sich zusammen mit dem stell. OV Andreas Sand bei den Referenten.

VLNR erste Reihe: Bgm. Joli Haller, Bereichsleiter Reinhard Strobl, stellv. Betriebsleiterin Claudia-Christin Krüger, Staatsminister a.D. Helmut Brunner und Klaus de Vigneux

 

Spitzen-Nachwuchs in der Gemeinde

Mit Fabian Limböck hat nun ein weiterer Auszubildender der Marktgemeinde Bodenmais seine dreijährige Lehrzeit mit Bravour bestanden. Der 24-Jährige aus Regen hat für seinen “hervorragenden Abschluss” zum Verwaltungsfachangestellten sogar die “besondere Anerkennung” der Regierung von Niederbayern erhalten.

Ohnehin bildet die Gemeinde Bodenmais derzeit fleißig aus: Im vergangenen Jahr hat Daniel Schlegel seine Gesellenprüfung zur Fachkraft für Abwassertechnik bestanden. Er ist in der Bodenmaiser Kläranlage im Einsatz. Vor zwei Jahren hat die Verwaltungsfachangestellte Eva Achatz ihre Ausbildung ebenfalls mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen. Und mit Maya Joachimstaller befindet sich eine dritte Nachwuchskraft der Gemeindeverwaltung bereits im zweiten Lehrjahr.
“Ich bin wahnsinnig stolz auf unsere jungen, engagierten Mitarbeiter”, erklärt Bürgermeister Joli Haller, der die Bodenmaiser Gemeindeverwaltung gut aufgestellt sieht und positiv in die Zukunft blickt.

Auf der Suche hingegen ist die Marktgemeinde für das Silberberg-Hallen- und Freibad. Hier wäre die Stelle für eine/n Auszubildende/n zum Fachangestellten für Bäderbetriebe frei. Interessierte können sich unter Telefonnummer09924/778112 melden oder direkt ihre Bewerbung an Markt Bodenmais, Geschäftsleitung, Bahnhofstraße 56, 94249 Bodenmais schicken.

Innen statt außen – Ideenwerkstatt – Umsetzungen

“Ideenwerkstatt”, “Innen statt außen”, Arbeitskreise, Klausursitzungen, Exkursionen und Strategiegruppe – die Bodenmaiser haben in letzter Zeit einiges angeschoben, um die Ortsentwicklung voranzutreiben. Der Schwerpunkt liegt auf dem Marktplatz und seinem engeren Umfeld, hier sieht man den größten Handlungsbedarf. Dieser Schwerpunkt war eines der Ergebnisse der “Ideenwerkstatt” des Büros nonconform, aus deren Bürger-Anregungen die grobe Zielrichtung hervorgegangen ist. Die Strategiegruppe “Marktplatz” mit rund einem Dutzend Akteuren will jetzt sichtbare Ergebnisse schaffen. Vertreter aller Fraktionen des Marktgemeinderates ebenso wie Bürger sind darin aktiv. “Dass noch mehr Bürger sich für unsere Arbeit interessieren und auch mitmachen, das ist uns in zweifacher Hinsicht wichtig”, erklärt Marktrat Stefan Tremml, “sie sollen Ideengeber und zugleich Sprachrohr sein.”

Der Bodenmaiser Marktplatz als Wochenmarkt-Platz: Mit dieser Neuerung hat die Strategiegruppe einen ersten Pflock gesetzt, um der historischen Ortsmitte wieder mehr Leben einzuflößen. Bereits beschlossen ist, dass auch die Tourist-Info hierher umziehen soll.

Gemeinde muss den ersten Schritt tun. Es soll nicht der Eindruck entstehen, Marktrat und Bürgermeister bestimmten im Rathaus allein, wie es mit der Ortsentwicklung weitergeht. Und das scheint zu gelingen, Ruth Biendl-Weikl, Geschäftsfrau und Anwohnerin am Marktplatz, macht auch deshalb mit, “weil hier Parteipolitik keine Rolle spielt”, wie sie sagt.

Aus der bisherigen Arbeit und nicht zuletzt aus dem Besuch in vier Modell-Gemeinden, unter anderem in Österreich, hat die Strategiegruppe einen klaren Schluss gezogen. “In Ortszentren, die von Verödung bedroht sind, muss die Gemeinde den ersten Schritt tun”, sagt Karl Kollmaier, Leiter Infrastruktur in der Marktverwaltung und in der Strategiegruppe engagiert. Er formuliert es provokant: “Unser Marktplatz liegt am Ortsrand, das schafft Probleme.” Vor allem das Problem, dass Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomie und andere “Frequenzbringer” zur Bahnhofstraße abgewandert sind. Die Folge: Zahlreiche leerstehende Geschäfte, Gebäude sind in schlechtem Zustand, die – oft auswärts lebenden – Eigentümer haben wenig Anreiz zum Investieren. “Wenn einen schon die Urlaubsgäste ansprechen, ist einem klar: Wir müssen wieder etwas zum Marktplatz zurückholen”, sagt Markträtin Eva Rossberger.

Einen ersten Schritt der Gemeinde können Einheimische und Urlauber schon jetzt jeden Freitag sehen: Der Wochenmarkt wurde vom Hüttenparkplatz auf den Marktplatz umgesiedelt. “Und wir haben schon zwei neue Standlleute gewonnen”, freut sich Eva Rossberger. Von ganz anderem Gewicht soll ein weiterer Schachzug des Marktes sein: Die Tourist-Info soll vom Rathaus in ein noch zu bestimmendes Gebäude am Marktplatz umziehen.

Besonderen Eindruck gemacht hat bei der Exkursion die “Bauhütte” in Perlesreut, wie Marktrat Max Josef Kuchler erzählt. Ein denkmalgeschütztes Haus nimmt Bücherei und Veranstaltungsraum auf – und im hinteren Teil sogar einige Wohnungen. Das müsse auch für Bodenmais das Ziel sein, meint Tremml: “Den Marktplatz nur mit Veranstaltungen zu beleben ist zu wenig – die Kombination aus Gastronomie, Einrichtungen für die Einheimischen, Wohnungen, Geschäften, Büros würde dauerhaft Belebung bringen.”

Aufenthaltsqualität gegen Parkplätze – hier verfolgt die Strategiegruppe einen klaren Kurs. Am Grundkonzept der Innenortssanierung von Anfang der 90er wird nicht geschraubt, das den Platz ganz überwiegend den Fußgängern übergab. Umso wichtiger ist den Strategen der Großparkplatz an der Schule. Er liegt in unmittelbarer Nähe, allerdings ist er bisher nur über eine lange Treppe mit dem Marktplatz verbunden. Hier hat die Gruppe die Idee eines Parkdecks statt des jetzigen Schotterplatzes ausgearbeitet, um die Zahl und den Komfort der Parkplätze zu erhöhen. Das ganze in Verbindung mit einem barrierefreien Zugang zum Marktplatz. Schon vorher sollen die Parkgebühren ausgesetzt werden.

Jeden Freitag sitzen die Strategen am Stammtisch. Die wenig ansehnliche Treppenanlage hat in einem Projekt der Grund- und Mittelschule einen farbenfrohen Anstrich erhalten– das soll auch den Weg hinauf in die gute Stube des Ortes für Ortsfremde gleich ins Auge springen lassen. “Und wir von der Gemeinde haben eine Hecke zurückgeschnitten, die den Zugang zur Treppe ungünstig verdeckt hat”, berichtet Karl Kollmaier. Auf einen weiteren Schwachpunkt im Ortszentrum konnten sich alle in der Strategiegruppe schnell einigen: Es hapert an allen Ecken und Enden an der Beleuchtung.

Wer übrigens ganz unkompliziert mit den Akteuren aus der Strategiegruppe ins Gespräch kommen will, Ideen weitergeben oder Kritik äußern will, der kann das leicht mit einem Einkauf beim Wochenmarkt verbinden. Jeden Freitagvormittag trifft sich der Stammtisch der Engagierten beim Kirchenwirt. − jf

Gelöbnis in Bodenmais

Panzergrenadier Sebastian Gabriel, seit wenigen Monaten Soldat, sprach von einem “Schock”; Oberstleutnant Germar Lacher, Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 112 in Regen, sprach von einem “Kulturschock”. Beide meinten dasselbe: das Gefühl, das junge Menschen befällt, die vom zivilen Leben in das System “Bundeswehr” eintreten. Gesprochen wurde von den Schocks beim feierlichen Gelöbnis, das 47 freiwillig Wehrdienstleistende und 98 Soldaten auf Zeit in Bodenmais abgelegt haben. (…)

Seine Hochachtung vor den Soldaten hatte vorher schon Bodenmais’ Bürgermeister Joachim Haller bekundet und sich darüber gefreut, dass so viele Zuschauer zu dem militärischen Zeremoniell gekommen waren.− luk

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagausgabe des Bayerwald-Boten.

Walderlebniszentrum Bodenmais am Silberberg

Bei der Besprechung für das Konzept des Walderlebniszentrums dabei waren (von links): Reinhard Brem (WEZ Tennenlohe), Albin Huber (WEZ Roggenburg), Nina Oesterle (Landwirtschaftsministerium), Bodenmais’ Bürgermeister Joachim Haller, Dr. Franz Josef Meier vom Landwirtschaftsministerium, Dr. Stefan Schaffner vom AELF Regen, Gerhard Seidl (Führungsakademie ELF in Landshut), Staatsminister a.D. Helmut Brunner, Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl, Elisabeth Unnasch von der Arberland REGio GmbH, Wolfgang Kreuzer vom AELF Regen und Johannes Matt vom Naturpark Bayerischer Wald. −Foto: Schaffner

 

Bei einem Arbeitstreffen im Gebäude der Volkshochschule Arberland legten Vertreter des Staatsministeriums, erfahrene Waldpädagogen aus Bayern, Umweltpädagogen, Vertreter des Naturparks zusammen mit Vertretern des Landkreises Regen und der Marktgemeinde Bodenmais die Grundsteine für die weitere Konzeption des Walderlebniszentrums (WEZ) Silberberg.

Umweltbildung ist seit langem ein fester Bestandteil der Bayerischen Politik. (…) Als Kernauftrag soll das Walderlebniszentrums am Silberberg damit forstliche Bildungsarbeit und Waldpädagogik durchführen. Einheimische und Gäste des Bayerischen Waldes sollen um die vielfältigen Leistungen wissen, die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit der Bewirtschaftung ihrer Wälder erbringen.

Nur wer den Wert von Wald, Forstwirtschaft und Holz kennt, unterstützt die nachhaltige Waldnutzung und weiß um die Arbeit, die mit Pflege und Erhalt der Wälder und mit der Holzproduktion in unseren Wäldern verbunden ist.

“Mit der Natur Wirtschaften”, bildet das Grundverständnis einer modernen und auch in Zukunft erfolgreichen Waldbewirtschaftung. Persönliche Erlebnisse sollen das Interesse am Wald und an der Waldbewirtschaftung wecken. Das Walderlebniszentrum Silberberg wird die jahrhundertelange Kompetenz des Bayerischen Waldes in der nachhaltigen Bewirtschaftung und Entwicklung seiner Bergmischwälder an seine Besucher vermitteln, da sind sich die Teilnehmer des Arbeitstreffens mit Staatsminister a.D. Helmut Brunner sicher.

Das WEZ Silberberg wird daher Funktionsräume haben, die als Stützpunkt für waldpädagogische Maßnahmen dienen, die im Wald im Umfeld stattfinden und von Waldpädagogen und Förstern durchgeführt werden. Das WEZ soll ebenso über Räume für interaktive Ausstellungen zum Thema Holz und Bergmischwald verfügen, in denen sich die Besucher die Themen selbst erschließen können. Zielgruppen des WEZ sind neben Schulen und Jugendlichen auch Familien und Senioren.

Der Standort des WEZ Silberberg wird sowohl von der Bahnhaltestelle Böhmhof mit öffentlichem Verkehr als auch über die Zufahrt zur Silberbergbahn mit Individualverkehr in jeweils kurzer Fußstrecke auf bestehenden Wegen erreichbar sein. Der waldpädagogische Schwerpunkt des WEZ Silberberg mit dem Motto “erleben – verstehen – gestalten” ist ein weiteres wichtiges Element neben den bestehenden Umweltbildungseinrichtungen in der Region. Der Naturpark Bayerischer Wald zeigt mit seinen Umweltbildungsstationen, seinen Artenschutzprogrammen und Landschaftspflegemaßnahmen, wie die Kulturlandschaft mit ihrer Schönheit und Einzigartigkeit bewahrt werden kann. Der Nationalpark Bayerischer Wald, der älteste Nationalpark Deutschlands, kann mit dem Prinzip “Natur, Natur sein lassen” in seiner Bildung natürliche Prozesse und Dynamiken zeigen, die seit längerem ungestört auf großen Flächen ablaufen. Daneben gibt es aber auch weitere Träger von Umweltbildungsmaßnahmen in erreichbarer Nähe.

Eine Stärke der Region wird damit sein, dass auf kurzen Wegen in allen Facetten “Schützen und Nützen” und damit der Umgang mit den natürlichen Ressourcen direkt vor Ort für alle mit hochwertigen Umweltbildungsangeboten erlebbar und erfahrbar werden.

Das WEZ Silberberg wird daher zusammen mit den Bildungseinrichtungen aus der Region Allianzen mit den Touristikern und den Trägern des öffentlichen Personennahverkehrs schmieden, um die umweltpädagogischen Angebote für Einheimische und Gäste des Bayerischen Waldes greifbar zu machen.

“Der Bayerische Wald wird damit für alle, die am Wald, an Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft interessiert sind, umfangreiche und hochwertige Erlebnisse und Einblicke bieten” fasst Staatsminister a. D. Helmut Brunner die Stärken zusammen, die sich für die ganze Region ergeben. − bb

Marco Felgenhauer wird Bodenmaiser Tourismus-Chef

Der Posten ist in der Tourismus-Hochburg Bodenmais (fast) so wichtig wie der des Bürgermeisters: Geschäftsführer der Bodenmais und Tourismus Marketing GmbH (BTM). Neuer BTM-Chef wird ein Bodenmaiser, Marco Felgenhauer. Das hat der Gemeinderat entschieden, die BTM-Gesellschafterversammlung hat die Entscheidung am Mittwochvormittag abgesegnet, wie Bodenmais’ Bürgermeister Joli Haller auf Anfrage des Bayerwald-Boten bestätigt hat.

Der 36-jährige Marco Felgenhauer ist kein reiner Touristiker, kommt aus der Fotografie, hat als Sportfotograf gearbeitet, hat mit seinem Bruder Mario aber auch zwei sehr erfolgreiche Online-Portale (XC-Ski und XC-Run) auf dem Markt etabliert, “ich bin so nach und nach ins Marketing reingerutscht”, wie er sagt – und auch näher und näher an den Tourismus. Dazu gehört, dass er eine touristisch orientierte Bildagentur (Woidlife) aufgezogen hat, dazu gehört auch seine Arbeit in der BTM – und als Bodenmaiser kennt er natürlich die touristische Entwicklung seines Heimatortes genau.

“Ich will mehr an das denken, was Bodenmais ausmacht”, sagt er, erwähnt den Arber, den Silberberg, die Natur rund um den Ort, und beim Vertrieb und bei der Werbung will er verstärkt auf die digitalen Kanäle setzen auf bild- und filmstarke Werbung, “dabei habe ich in den vergangenen Jahren viel Erfahrung gesammelt”, wie er meint. − luk

Mehr dazu lesen Sie in der Donnerstagausgabe des Bayerwald-Boten.