Joli Haller

Erster Bürgermeister Markt Bodenmais

Herzlich Willkommen!

Liebe Bodenmaiser,

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Ihr

Ehrenamtskarte in GOLD für verdiente Bürger

Aus den Händen von Landrat Michael Adam und den beiden Stellvertretern Erich Muhr und Helmut Plenk konnte Alois Strohmeier und Willi Weinberger die Ehrenamtskarte in GOLD empfangen:

Bodenmais

– ein kleines Dankschön als Anerkennung für das jahrzehntelange Wirken in unseren Vereinen. Der würdevolle Rahmen wurde wie immer von Doris Werner vom Bürgerbüro im Landratsamt bestens organisiert.

Spaß und Aktion beim Bodenmaiser Kinder-Ferienprogramm 2016

Inzwischen ist es ein Dauerbrenner im Bodenmaiser Sommer für die einheimischen Kinder: das Ferienprogramm. Auch in diesem Jahr gibt es zwischen dem 5. August und dem 9. September wieder viele Aktivitäten für Kinder ab fünf Jahren.Ferienprogramm Bergwacht 2

Durch das Bodenmaiser Ferienprogramm begleiten viele freiwillige Helfer folgender Vereine: Freiwillige Feuerwehr, Jugendrotkreuz und Maria Andres, Bergwacht Arnbruck, Monika Wölfl, Pfarrei Bodenmais mit Maria Wölfl, Jugendtreff “Underground” mit Ina Gruber, Sandra Saller, GutsAlm Harlachberg, TSV Bodenmais, Tennisfreunde Bodenmais, Gartenbauverein, Förderverein Bodenmaiser Geschichte und Kulturdenkmäler und die Knappschaftskapelle. In diesem Jahr wird mit Tennisbällen geübt, gewandert, es Brot und Pizza gebacken, gelöscht, geklettert, musiziert, getanzt, gebadet und mit Inline Skates geübt. Die Kinder dürfen den Peterbauernhof erkunden und vieles zur Bodenmaiser Geschichte lernen.

Link zum Programm

Bodenmais und der Breitbandausbau – “2. Welle”

Bodenmais/Berlin. Weitere 132 Förderbescheide für schnelles Internet haben Bundesminister Alexander Dobrindt (im Bild links) und seine Parlamentarischen Staatssekretäre übergeben. Auch Bodenmais profitiert davon. Kommunen und Landkreise erhalten bis zu 50000 Euro, mit denen sie Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen können. In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI dann bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern. “Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt”, sagt Dobrindt. Seit Beginn des Bundesprogramms am 18. November 2015 wurden 651 Förderanträge für Beratungsleistungen von Kommunen und Landkreisen positiv beschieden. Hinzu kamen 55 Bescheide für den Ausbau von Infrastrukturprojekten. Unterversorgte Gebiete sollen einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden.

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Den Bescheid holten sich 2. Bürgermeister Johann Sturm (2. v. l.) und Infrastruktur-Bereichsleiter Karl Kollmaier (3. v. l) in Berlin ab. Mit dabei war auch MdB Alois Rainer.

Bodenmais wieder im Heilbäder-Verband

Heilklimatischer Kurort – was einmal als großer Titel gefeiert worden ist, war über die Jahre etwas in Vergessenheit geraten. Bodenmais war und ist Outdoor, Sport und Wellness, Natur pur und Erholungsraum, doch das Thema Kur fand lange Zeit in diesem Schema keinen Platz. Ab 1. Juli wird sich das grundlegend ändern. Auf Antrag der Marktgemeinde und in einstimmigem Beschluss der Vorstandschaft ist Bodenmais wieder in den Bayerischen Heilbäder-Verband aufgenommen worden. Dessen Präsident Klaus Holetschek stattete dem Ort nun einen ersten Besuch ab.

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Gemeinsam mit Bürgermeister Joli Haller und dem Chef der Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH (BTM) Bernhard Mosandl besichtigte Holetschek, Landtagsabgeodneter der CSU und bis 2013 Bürgermeister von Bad Wörishofen, die Einrichtungen vom Vitalzentrum über die Silberberg-Klinik bis hinauf zum Heilstollen im Silberberg.

Eben jener Berg spielte schon immer eine gewichtige Rolle in der Geschichte des Ortes, so wie sich ihm jetzt die Tourismus wieder zuwenden. Es sind eben genau jene Therapieformen, die im Barbarastollen des ehemaligen Bergwerks praktiziert werden, die Bodenmais zu einem Mitglied im Bayerischen Heilbäder-Verband werden lassen.

Der Verband mit aktuell 50 Mitgliedern hat sich dahingehend ausgerichtet, auch Kurorte ohne Heilquellen repräsentieren zu können. Das war längst nicht immer so, was schließlich zum Austritt aus der Gemeinschaft geführt hatte. “Das einzige Thema damals war warmes Wasser und das konnte Bodenmais nicht bieten”, erinnert sich Joli Haller.

“Unter der 2011 gegründeten Marke “Gesundes Bayern” vereinen wir die Kompetenz der Bayern Tourismus und Marketing GmbH mit der des Bayerischen Heilbäder-Verbandes und bieten damit einen Mehrwert für alle Bäder und Kurorte. Das unterscheidet uns grundlegend, beispielsweise vom Deutschen Heilbäder-Verband”, betont Holetschek.

Gerade in dieser Kombination aus Tourismus und Gesundheit sehen alle Beteiligten einen großen Markt für die Zukunft. Während die klassische, stationäre Kur immer weniger nachgefragt wird, sind es heute die Angebote, die Urlaub und Gesundheitsvorsorge kombinieren, die zum Erfolg führen. Gerade auf diesem Gebiet hat Bodenmais großes Potenzial.

Klaus Holetschek jedenfalls zeigte sich nach der Besichtigung der Bodenmaiser Infrastruktur zufrieden. Er sieht in dem Ort unter dem Silberberg einen starken Partner für “Gesundes Bayern”.

Strampeln für Titel und guten Zweck

PNP vom 12.06.2016:  Drei Tag lang wurde in der Marktgemeinde kräftig in die Pedale getreten. Dabei gab es eine Premiere, Bodenmais war erstmals Schauplatz für die Deutschen Meisterschaften im Mountainbike. Aber auch beim vorherigen Indoor-Cycling-Marathon hatten sich die Teilnehmer mächtig ins Zeug gelegt.13445498_997396353681005_5744621409467611240_n

Zum Rahmenprogramm dieser deutschen Meisterschaft zählte der Indoor-Cycling-Marathon in und vor dem Festzelt auf dem Marktplatz. Am Freitag und Samstag wurde jeweils vier Stunden lang gestrampelt was das Zeug hielt. Mannschaften von Bodenmaiser Firmen und Vereinen suchten aber nicht nur die sportliche Herausforderung, sie demonstrierten auch Hilfsbereitschaft für die vom jüngsten Hochwasser betroffene Region um Simbach am Inn. Alle auf den Indoorbikes gefahrenen Kilometer wurden umgerechnet, über 6500 Euro kamen schließlich zusammen.13495316_1002714886482485_4131414342490620007_n

Spannende Positionskämpfe auf regennassem Pflasterbelag: Bei den Finalläufen am Samstagabend hatten die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen.Für die Meisterschaft hatten die Veranstalter um den Marktplatz herum eine anspruchsvollen Rennstrecke aufgebaut. Der rund 700 Meter lange Rundkurs war gespickt mit verschiedenen Schikanen. Zum Start der Qualifikationsrennen am Samstagmittag begann es zu regnen. Nichtsdestotrotz konnte der Zeitplan eingehalten werden. Aufgrund der schlechten Witterung fiel aber das am Nachmittag geplante Kinder- und Jedermann-Rennen sprichwörtlich ins Wasser. Ebenfalls Wetterpech hatten die Aussteller rund um das Gelände, durch den Regen hielt sich der Besucherandrang in Grenzen.

Pünktlich erfolgte der Startschuss für die Finalläufe zur Deutschen Meisterschaft im Mountainbike. Der Dauerregen bescherte den Sportlern erschwerte Bedingungen. Im Eliminator-Sprint triumphierten Nadine Rieder und Simon Gegenheimer, beide waren im Vorfeld als Titelfavoriten gehandelt worden. Große Aufmerksamkeit galt Miriam Gössner. Die Weltklasse-Biathletin absolvierte ihre erste Mountainbike-Meisterschaft und landete im Gesamtklassement auf Platz sechs (ausführlicher Bericht über den sportlichen Verlauf im Heimatsport auf Seite 16).

Trotz des schlechten Wetters säumen viele Zuschauer die Rundstrecke und sorgten besonders im Start-Ziel-Bereich für tolle Stimmung. Nach der Siegerehrung auf der Bühne am Marktplatz übergab Bürgermeister Joli Haller den Spendenscheck mit über 6500 Euro sowie eine Spendensammelbox an die besonders betroffene Familie Voggenberger aus Simbach. Am Sonntag endete das Spektakel mit geführten MTB-Touren um den Ort und durch das Arberland.

Zufrieden mit dem Event zeigte sich die Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH (BTM). Geschäftsführer Bernhard Mosandl: ” Ich bin begeistert, wir haben tollen Sport erlebt. Für uns war wichtig, dass wir Aufmerksamkeit herstellen. Wir bauen die Möglichkeiten für Mountainbiker im ganzen Bayerischen Wald weiter aus und das war ein weiterer Impuls dafür”.

Beispielhaftes Integrationsprojekt in Bodenmais

“Es ist eine Entdeckungsreise für uns”, sagen die beiden Syrer und packen in Bodenmais mit an.
“Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten”, betonten Bürgermeister Joli Haller und Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl. Touristische Ziele und Wege in und um Bodenmais werden gepflegt, wovon Marktgemeinde, Bürger und Gäste profitieren, während die Asylbewerber etwas Abwechslung haben.
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 ( v.l.n.r.: Bgm Joli Haller, Dolmetscher des Marktes Bodenmais Nabil Mansouri, Abdullah und Amar, Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl )

Link zur Berichterstattung DonauTV

ViechtachAktuell:Viechtach Aktuell

Kleine Frau mit großem Herz….

Margaretha Fischer mit dem Ehrenbrief der Marktgemeinde Bodenmais ausgezeichnet – 15 Jahre Verein „Leben teilen“

Bodenmais. (ja) Die Überraschung ist Bürgermeister Joachim Haller voll gelungen. Bei einem Dankesabend im Alten Rathaus an der Bergknappenstraße, zu dem Margaretha Fischer als Vorsitzende des von ihr gegründeten Vereins „Leben teilen e. V.“ anlässlich der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens Gönner und Freunde eingeladen hatte, überreichte ihr Bürgermeister Joachim Haller den Ehrenbrief des Marktes Bodenmais.Ehrenbrief3

In seiner Laudatio würdigte der Bürgermeister das  langjährige und verdienstvolle Wirken von Margaretha  Fischer für Menschen in Ländern der Dritten Welt, die in  bitterster Armut und ohne Chance auf Bildung leben. Er  blickte zurück auf die Anfänge ihres Wirkens, die als  junge Lehrerin bei einer Reise nach Indien das Schicksal  dieser Menschen kennen lernte. Was sie hier an Elend  sah, habe sie nicht mehr losgelassen. Und so habe Margaretha Fischer mit unendlich großem Engagement, mit Fleiß, Zähigkeit und Hartnäckigkeit Aktionen gestartet, Spendengelder gesammelt und damit viel Gutes leisten können. Um die Hilfsaktionen auf eine breitere Basis zu stellen, gründete sie 2001, also vor 15 Jahren, den Verein „Leben teilen e. V.“, dem mittlerweile über 200 Mitglieder angehören.  Als augenfälligstes Beispiel ihres segensreichen Wirkens nannte Bürgermeister Haller den Bau und die Finanzierung von zahlreichen Häusern in Indien. 17 Dörfer seien so entstanden. Eines davon trage sogar den Namen „Bodenmais“. Das absolute Highlight sei die Errichtung eines Schulzentrums für 1650 Buben und Mädchen aus allen religiösen Bekenntnissen und sozialen Schichten sowie ein Berufstrainingszentrum für Frauen, HIV-Infizierte und für Schüler ohne Abschluss.  Auch wenn Indien den Schwerpunkt der Hilfsaktion  bildet, so leiste der Verein auch Unterstützung in vielen anderen Ländern. Beispiele: Schulhausbau in Tansania, Altenheim in Bolivien, Unterstützung einer Missionsstation in Papa NeuGuinea, Straßenkinderprojekt in Guarabira/Brasilien.

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Bürgermeister Haller: „Liebe Gretl, du hast erkannt, wo die Nöte unserer Zeit sind und du hast gehandelt, hast andere mit deinem Feuer angesteckt und ein Netzwerk der Hilfe gespannt – angetrieben von einem tiefen christlichen Glauben, von einem christlichen Weltbild und von tätiger Nächstenliebe.“ Neben den Glückwünschen zum Ehrenbrief der Marktgemeinde Bodenmais fügte der Bürgermeister eine weitere Gratulation an. Wenige Tage zuvor durfte Margaretha Fischer ihren 75. Geburtstag begehen.

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Georg Bauer rückt für Fritz Bielmeier im Marktgemeinderat nach

asr0000012373287„So wahr mir Gott helfe“ – mit diesen Worten bekräftigte Georg Bauer am Dienstagabend in der Sitzung des Marktgemeinderates seinen geleisteten Amtseid, den ihm Bürgermeister Joachim Haller (CSU) abgenommen hat. Der 48jährige Fachinformatiker und staatlich geprüfte Forstwirt rückte auf der Liste der Christlich-Sozialen Union in Bodenmais für Fritz Bielmeier nach, der durch ein Schreiben vom 2. Mai 2016 das Gremium um die Niederlegung seines Mandates ersuchte. Der 50jährige Geschäftsführer des gleichnamigen Sportshops in Viechtach wird seinen Bodenmaiser Wohnsitz aufgeben und in der Gemeinde Kollnburg ein Eigenheim bauen. Der Marktgemeinderat verliert durch die Amtsniederlegung von Fritz Bielmeier einen stets sachlichen und kritischen Politiker, der sich für den Ort einsetzte und auch keine harten Diskussionen scheute. Einstimmig genehmigte der Marktgemeinderat den Antrag von Fritz Bielmeier – er selbst beteiligte sich nicht an der Abstimmung -, nach dem dieser die Gelegenheit wahrnahm einige Dankesworte zu sprechen, die sich an Bürgermeister Joachim Haller, dessen Stellvertreter Hans Sturm, an alle Kolleginnen und Kollegen des Marktgemeinderates sowie die gesamte Gemeindeverwaltung richteten. Dabei hatte der scheidende CSU-Marktrat mit bewegter Stimme von einer „tollen und konstruktiven Zusammenarbeit“ und „zwei lehrreichen Jahren“ gesprochen. Eine „glückliche Hand“ bei den Entscheidungen zum Wohle des Marktes Bodenmais und vor allem „bleibt`s g`sund“ wünschte Fritz Bielmeier, wofür das Gremium mit anhaltendem Applaus dankte, der sich nach einem von Bürgermeister Joachim Haller gesprochenen „herzlichen Vergelt`s Gott“ wiederholte. Der Rathauschef brachte vollstes Verständnis für den Entschluss von Fritz Bielmeier auf, zumal sich dadurch die „räumliche Nähe zur Arbeitsstätte“ ergebe und ein „neuer Lebensabschnitt“ beginne, „weinenden Auges“ betrachtete der Bürgermeister dagegen die Tatsache, dass Fritz Bielmeier nun Bodenmais und den Marktgemeinderat verlässt. Seine seit Mai 2014 währende kommunalpolitische Arbeit sei immer von Kollegialität geprägt gewesen. Für Fritz Bielmeier und seine Familie wünschte Bürgermeister Joachim Haller alles Gute und „dass du uns in guter Erinnerung behältst“.  ( WM)

 

Das Niederbayerische Gautrachtenfest in Bodenmais

3. Niederbayerisches Trachtenfest in Bodenmais mit 3 Gauverbänden:

Eine starke Gemeinschaft sind die drei niederbayerischen Trachtengaue Bayerischer Waldgau, Gau Niederbayern und Dreiflüssegau Passau. Heuer feiern sie ihr 3. gemeinsames Trachtenfest vom 3. bis 5. Juni in Bodenmais. Seit vielen Jahren arbeiten sie gemeinsam im Sinne der Trachtensache zusammen. Ihre Verbundenheit haben die drei Gaue im Regierungsbezirk Niederbayern schon 2010 bei einem gemeinsamen Fest in Bad Füssing (Dreiflüssegau) und 2006 in Landshut (Gau Niederbayern) unter Beweis gestellt. In diesem Jahr feiern die Trachtler zum dritten Mal zusammen. Dann wird der Bayerische Waldgau der ausrichtende Gau sein.

… da bin ich schon ein bisschen stolz der Schirmherr zu sein:

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Olympische Spiele ohne Grenzen mit Migranten und Flüchtlingen

Auf der Suche nach Begegnungsmöglichkeiten für Schüler mit jugendlichen Ausländern und Asylbewerbern hat Diakon Sepp Schlecht mit einem interessierten Mitarbeiterkreis erstmals ein Modellprojekt auf Landkreisebene organisiert, das großen Zuspruch und hohe Anerkennung von allen Seiten fand. Zusammen mit Schulleiter Richard Lang, den Sportlehrern Reinhard Treml und Uli Voit, dem Dekanatsschulbeauftragten Andreas Dieterle und Vertretern von Kreisjugendring und Kommunaler Jugendarbeit wurde ein Konzept entwickelt, das spielerisch zum Miteinander und zum Brückenbauen zwischen verschiedenen Kulturen beitragen sollte.

So kamen 150 Schüler sowie Lehrer und Betreuer, darunter auch dreißig junge Flüchtlinge aus den Übergangsklassen der Mittelschulen Regen und Zwiesel, zu einem fröhlichen Sportfest in Bodenmais zusammen und durften gemeinsam einen abwechslungsreichen olympischen Schultag erleben, wo der Wettbewerb und sportliche Ehrgeiz deutlich im Hintergrund stand und das “Dabeisein ist alles” zählte.

Richard Lang begrüßte die zehn Schulteams in der Pausenhalle, Sepp Schlecht stellte die zugelosten Länder und den Spielplan vor und Bürgermeister Joli Haller gab den Startschuss, da man auf das olympische Feuer im Schulhof wegen Regenwetter leider kurzfristig verzichten musste. Während die Mitspieler verschiedenfarbige T-Shirts überzogen, begrüßte der Grundschulchor die Gäste mit zwei Spielliedern unter der Leitung von Christine Leitl. Vertreten waren die Flüchtlingsländer Kosovo (Realschule Regen), Albanien (Mixed-Team aus mehreren Schulen), Nigeria (Realschule Viechtach), Serbien (Mittelschule Zwiesel), Eritrea (Mittelschule Ruhmannsfelden), Irak (Mittelschule Viechtach), Bosnien-Herzigowina (Gastgeber Mittelschule Bodenmais), Pakistan (Gymnasium Viechtach), Syrien (Mittelschule Teisnach) und Afghanistan (Flüchtlingsklasse der Mittelschule Regen).2016 05 Schule Asyl Olympia Projekt Alois Rainer

MdB Alois Rainer übergab bereits in der Mittagspause je zwei Fußbälle an die Vertreter der bunten zehn Schulteams im Beisein von Dolmetscher Nabil Mansouri (links), Bürgermeister Joli Haller und Rektor Richard Lang (rechts). − Foto: Schlecht